Modulübersicht

Das Weiterbildungsprogramm "Innovationsmanagement" bietet Ihnen die Möglichkeit, sich in einem zukunftsträchtigen Bereich weiterzubilden. Es stehen Ihnen verschiedene Einzelzertifikate aus den Bereich der Gestaltung, Technik, Wirtschaft und Recht zur Auswahl. Die Module können einzeln belegt werden. Jedes absolvierte Modul wird mit einer abgeschlossenen Zertifikatsprüfung beendet und umfasst 6 ECTS Punkte. Bei Abschluss von 5 Zertifikaten erhalten Sie ein Diploma of Advanced Studies (DAS), ein anerkanntes Weiterbildungsdiplom nach schweizer Vorbild, welches nur von Hochschulen vergeben werden kann.

Folgende "DAS" können abgelegt werden, hierbei ist keine zeitliche Reihenfolge vorgegeben:

  • DAS „Innovationsexperte Managing Future“ – hierzu müssen mindestens vier von fünf absolvierten Modulen aus dem Bereich Betriebswirtschaft und Recht stammen.
  • DAS „ Innovationsexperte Cyber Technologies“ – hierzu müssen die Module "Digitale Transformation", "Automation & Cyber Physical Systems", "Technologiemanagement (Industrie 4.0)" sowie "Digitale Schaltungstechnik" und ein weiteres Wahlpflichtmodul belegt werden.
  • DAS „ Innovationsexperte e-Commerce“ – hierzu müssen die Module "Digitales Marketing", "Digitale Transformation", "Business Analytics" sowie "Brand Strategy & Marketing" oder "Design Thinking" und "Change Management" oder "Management & Recht" belegt werden. 
  • DAS „Innovationsexperte Digitale Innovation“ – hierzu müssen die Module "Change Management", "Lean Production", "Innovationsmanagement", "Technologiemanagement" sowie ein weiteres Wahlpflichtmodul belegt werden.
  • DAS "Basic Management" hierzu müssen die Module "Management & Recht", "Finanzmanagement & Controlling", "Business Analytics", "Angewandte Volkswirtschaftslehre" sowie "Strategisches Planspiel" belegt werden.

Finance & Controlling

Von einer Innovation spricht man erst dann, wenn sich die Idee am Markt durchgesetzt hat. Dies erfordert das Zusammenwirken verschiedener Kompetenzen und Funktionen. Die finanzielle Ausstattung ist nicht nur überlebensnotwendig, sondern definiert auch die Entwicklungsperspektiven eines Unternehmens. Unternehmerischer Erfolg stellt sich aber erst dann ein, wenn Überschüsse erwirtschaftet werden und sich das eingesetzte Kapital ordentlich verzinst. Um dies zu erreichen, ist eine finanzzielorientierte Steuerung des Unternehmens und seiner Teile unerlässlich. Dieser Kurs befähigt Sie dazu, die Grundlagen einer finanzzielorientierten Unternehmenssteuerung anhand praktischer Beispiele zu verstehen, die wichtigsten Werkzeuge für die betriebswirtschaftliche Steuerung von Unternehmen und Unternehmenseinheiten kennenzulernen, das Zusammenwirken der verschiedenen unternehmerischen Funktionen anhand eines interaktiven Unternehmensplanspiels im spielerischen Wettstreit zu üben und dabei den Einfluss von Entscheidungen in den verschiedenen Unternehmensbereichen auf den wirtschaftlichen Erfolg nachzuvollziehen und zu bewerten.

Angewandte VWL

Wer Märkte für sich nutzen will, wirtschaftliche Zusammenhänge erkennen und die Möglichkeiten sowie Wirkungen staatlichen Handelns verstehen möchte, für den führt an dem Studium der Volkswirtschaftslehre kein Weg vorbei. Die Veranstaltung bietet einen umfassenden Einblick in die mikro- und makroökonomische Theorie und beantwortet grundlegende ökonomische Fragestellungen: Wie verhalten sich Haushalte und Unternehmen? Welche Rolle spielen Preise bei Produktions- und Konsumentscheidungen? Welche Folgen haben Marktmacht und Marktversagen? Wie kann der Staat dabei helfen, Krisen zu überwinden, Wachstum zu fördern und die Innovationsfähigkeit der Unternehmen zu stärken? Die theoretischen Erkenntnisse werden anhand aktueller volkswirtschaftlicher Herausforderungen in fünf zentralen ökonomischen Handlungsfeldern (Staatsfinanzen, Umweltökonomik, Außenwirtschaft, Politische Ökonomik sowie Konjunktur- und Wachstumspolitik) angewendet und vertieft. Volkswirtschaftslehre ist mehr als nur Zahlen und Formeln – sie ist das notwendige Handwerkszeug zum
Verständnis von Politik und Wirtschaft.

Business Analytics

Das Modul vermittelt anwendungsorientierte Methoden zur quantitativen Datenanalyse sowie zur Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Innovationsmaßnahmen in Unternehmen. Die Vorlesung gestaltet sich durch Videobeiträge aus dem Themenfeld Data Analytics, begleitenden Übungen und Vortragspräsentationen. Dabei werden grundlegende Methoden vertieft und fortgeschrittene Methoden
anwendungsorientiert eingeführt. In der Vorlesung liegt ein inhaltlicher Schwerpunkt auf der "Statistischen Innovationsplanung (SIP)". Die dafür erforderlichen Vertiefungen der deskriptiven und induktiven statistischen Verfahren sind ebenfalls Bestandteil der Vorlesung.

Management & Recht

Die Veranstaltung gibt einen Überblick über wesentliche Grundlagen aus den Bereichen Management und Recht. Im Themenfeld „Management“ orientiert sich die Veranstaltung am Ablauf des klassischen Managementprozesses: Die Studierenden erarbeiten sich ein umfassendes Verständnis der unternehmerischen Zieldefinition, Planung, unternehmensexternen und -internen Analyse, Strategieentwicklung sowie Implementierung und Kontrolle strategischer Entscheidungen. Im Themenfeld „Recht“ behandelt die Veranstaltung zivilrechtliche Fragen des betrieblichen Alltags. Einerseits das im BGB und HGB geregelte Privatrecht und andererseits ausgewählte Nebengesetze und Auszüge des Sonderprivatrechts. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den rechtlichen Anreizen zur Stärkung der Innovationskraft sowie der rechtlichen Absicherung von Innovationen.

Digitale Schaltungstechnik

In diesem Kurs wird der Aufbau und der Entwurf von Rechnern, von der Gatterebene bis zur Anwendungsebene, behandelt. Nach einem einführenden Überblick über die Arbeitsweise von Rechnern – Geschichte, Modellierung, CPU, Speicher, Zusammenspiel, Zeichendarstellung, Zahldarstellung, Produktion – liegt ein Schwerpunkt auf der Vermittlung der notwendigen Grundlagen zum Schaltkreisentwurf. Dazu gehören Boolesche Funktionen und Methoden mit Beschreibung, wie Entscheidungsdiagramme, Boolesche Ausdrücke und Schaltkreise. Elementare Methoden der Logiksynthese wie beispielsweise das Verfahren von Quine-McCluskey werden eingeführt und erprobt. In einem weiteren Teil des Moduls widmen sich die Studierenden der Rechnerarithmetik. Ausgehend von verschiedenen Zahlendarstellungen werden Addierer, Multiplizierer und eine ALU entworfen und deren Komplexität abgeschätzt. Darüber hinaus werden Tristate-Treiber, speichernde Elemente und Busse eingeführt. Die Studierenden nutzen die erworbenen Kenntnisse – ausgehend von den einzelnen Komponenten – für den Entwurf und die
Analyse eines kleinen, voll funktionstüchtigen Rechners.

Automation & Cyber Physical Systems

Das Modul beinhaltet die Grundlagen für ein umfassendes Verständnis unserer „digitalen Welt“. Mit dem Fokus auf die digitale Produktion erhalten die Studierenden zunächst eine Einführung in die 3. Industrielle Revolution, d. h. die computer-basierte Steuerung von Produktionsprozessen mithilfe von eingebetteten Systemen. Dies beinhaltet sowohl IEC 61131-3 konforme Steuerungsprogrammierung als auch die Architektur von automatisierten Prozessen. Auf diese Grundlagen aufbauend widmet sich die Veranstaltung dem Übergang zur aktuell stattfindenden 4. Industriellen Revolution (Industrie 4.0) und deren technischen Aspekten. Anhand von anschaulichen Beispielen wird diskutiert, welche Auswirkungen die Vernetzung von Produktionsprozessen auf die bislang hierarchische Struktur von Automatisierungssystemen hat und welche Herausforderungen in Bezug auf Safety (Sicherheit für Mensch, Maschine und Umwelt) und Security (Sicherheit von Daten) zu bewältigen sind. Nach Abschluss an die Veranstaltung sind die Studierenden in der Lage, die Technik hinter modernen Produktionsprozessen zu verstehen, zu analysieren und eigenständig zu implementieren. Es wird ein grundlegendes Vokabular vorhanden sein, welches insbesondere die innerbetriebliche Kommunikation mit Ingenieuren fördert. Aufbauend auf diesen Grundlagen können neue Konzepte für die digitale Revolution erdacht und gemeinsam umgesetzt werden.

Digital Transformation

Digitalisierung und Digitale Transformation stehen für neue innovative Geschäftsmodelle und implizieren adaptive Logiken für die Wertschöpfung von Unternehmen. Gesellschaftliche Veränderungen, verändertes Kundenverhalten und nicht zuletzt neue technologische Trends, allen voran die Digitalisierung stellt alle Unternehmen vor große Herausforderungen. Die Chancen der Digitalisierung zum Vorteil des eigenen Unternehmens zu nutzen, stellt aktuell eine der zentralen strategischen Aufgabenstellungen für das Management dar. Dafür sind notwendige Maßnahmen sowie Transformations- und Veränderungsprozesse anzustoßen. Hierzu wiederum sind notwendige Fähigkeiten im Unternehmen aufzubauen, um die anstehenden Aufgaben der digitalen Transformation erfolgreich zu meistern. Im Rahmen des Moduls werden notwendige Fähigkeiten beleuchtet und anhand von Referenzlösungen und Referenzrahmenwerke validiert. Das Modul vermittelt notwendiges Wissen, Fertigkeiten und Kompetenzen, um geeignete Lösungsansätze bzw. technische Lösungen zu entwerfen und umzusetzen. Ziel des Moduls ist es, anhand von konkreten Fallbeispielen und Anwendungsfällen grundlegende Konzepte, Methoden, Verfahren sowie Werkzeuge vorzustellen. In Summe ergibt sich daraus ein Werkzeugkasten für spätere Konkretisierungen und Lösungsdesigns zur erfolgreichen Gestaltung der digitalen Transformation im Unternehmen. Notwendige Anforderungen und Fähigkeiten zur Umsetzung von digitalen Geschäftsmodellen werden anhand von Anwendungsfällen abgeleitet und auf konkrete Architekturebenen und (technische) Systeme projiziert. Das Ziel ist es, Entwürfe für konkrete Lösungsansätze zu entwickeln und anhand der abgeleiteten Anforderungen zu validieren.

Design Thinking

Spätestens seit der digitalen Revolution stehen Unternehmen unter immensem Innovationsdruck. Doch wie entstehen neue, zündende Ideen? Als wichtigsten Katalysator für Innovationen versteht das Modul „Design Thinking“ und dessen Weiterentwicklung „Empathic Design Thinking“. In seinen Präsenz- wie Onlinephasen vermittelt das Modul nicht nur ein Denken im „Why-not?-Modus“ und das Erspüren von Konsumentenbedürfnissen mittels „Sherlock-Nase“. Im Fokus stehen vor allem die Grundpfeiler des Design Thinking (Team, Räume, Herangehensweisen), der Aufbau, die Methoden und Einsatzmöglichkeiten des Empathic Design Thinking-Prozesses im Detail sowie Kreativitäts- und Prototypingtechniken, die Empathic Design Thinking erst begreifbar machen.

Brand Strategy & Marketing

Marken erzeugen Herzflimmern und sind Symbole für Lebensstile. Marken können aber auch zum negativen Fokuspunkt für Ablehnung und Misserfolg werden. Marken übertragen Identität, schaffen ein Wir-Gefühl und positionieren sowohl Unternehmen, als auch die Käufer und Benutzer. Im Kern dieses Moduls geht es um die Entwicklung von Erfolgspotenzialen durch Marken-, Design- und Marketingstrategien. Das Vorgehen ist getrieben von der Kraft der Emotionen und deren Wirkung, dies aber auf einem Fundament von Fach- und Verknüpfungskompetenz. In der Zukunft suchen die Menschen noch intensiver nach Sinn, nach Orientierung und inspirierendem Neuen. Marken werden so immer mehr zu Sinnstiftern, geben Fokussierung, leiten die Innovationen und richten die Entwicklungen aus. Marken sind mit ihren weichen und harten Faktoren und Werten somit die wesentlichen Schlüsselfaktoren für den Erfolg. Die Vorlesungen und Übungen entwickeln bei den Teilnehmern kreative Kompetenz, zeigen Werkzeuge und Prozesse auf, erproben Vorgehensweisen in einem Feld, das sowohl weiche als auch harte Faktoren in Wirkungskonzepten verzahnt. Die Vorlesung gestaltet sich durch Vortragspräsentationen, Beispiele aus der Praxis, eigenen Projekten und Übungen. Im Zentrum steht eine eigene Markenentwicklung, die bis zur Customer Journey und der Toplevel Marketingstrategie das Erlernte durchgängig erprobt und am Ende mit einem präsentablen Ergebnis endet.

Change Management

Im Modul Change Management vertiefen die Teilnehmer die Methoden des Change Managements und behandeln die Zusammenhänge und Einflüsse bei Veränderungsprozessen. Ferner werden die Themen in den Kontext der Industrie und Wirtschaft gebracht, z. B. bei der Umsetzung einer Lean-Implementierung.
Das Besondere an dieser Lehrveranstaltung ist, dass parallel ein begleitender Prozess zur Persönlichkeitsentwicklung stattfinden kann. Hierbei wird sehr viel Wert auf die Selbstreflexion, das eigene Wahrnehmen von Veränderungen, der aktuellen Lebensphase und die Persönlichkeit gelegt. Dieser Lernprozess wird durch die Veranstaltung aktiv und begleitend unterstützt.

Entrepreneurial Finance

Any innovation, any entrepreneurial ideas needs a solid commercial / financial implementation. The participants learn in this module, what they need to think about in commercial / financial terms. The module covers three topics: Accounting according to German Commercial Code is the basis for all financial processes; the focus will be on intangible assets, because they are often the results of innovations
and their usability in accounting. Investment appraisal as method to prepare decisions; the
focus will be on business valuation and the necessary basis for that, the business plan financing as process to procure the necessary financial means; the focus will be on the one hand on rating and creditworthiness and on the other hand on equity financing, in particular private equity.

Innovationsmanagement

Im Rahmen der Veranstaltung werden Konzepte und Methoden des Innovationsmanagements und deren Anwendung im Unternehmen vermittelt. Die Studierenden lernen, wie ein praxistaugliches Innovationsmanagement aufgebaut ist und welche Methoden dabei genutzt werden können. Dies
umfasst Tätigkeiten der strategischen Planung, der Generierung neuer Ideen, deren Bewertung, der Auswahl von Ideen und schlussendlich deren Umsetzung in marktfähige Produkte und Verfahren. Dabei wird eine umfassende Perspektive vermittelt: Schwerpunkte liegen auf der Ermittlung von Impulsen für Innovationen (unter Berücksichtigung von Open-Innovation-Ansätzen und Kooperationen mit anderen Organisationen), auf Umgang und Umsetzung von Innovationsideen im Unternehmen (Bewertung, Auswahl, technische Ideenumsetzung und Markteinführung sowie geeigneter Prozesse) und einer strategischen Betrachtung (unter Berücksichtigung von Megatrends und Zukunftsszenarien). Neben der Vermittlung von Konzepten, Prozessen und Methoden werden praktische Übungen, Gruppendiskussionen und die Erarbeitung von Fallstudien durchgeführt, sowie gezielt die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema gesucht.

Leadership

Nach Drucker bedeutet Management, die Dinge richtig zu machen Führung (Leadership) hingegen, die richtigen Dinge zu tun. Führung ist dabei nach einem klassischen Verständnis “die unmittelbare, absichtliche und zielbezogene Einflussnahme durch Inhaber von Vorgesetztenpositionen auf Unterstellte mit Hilfe von Kommunikationsmitteln“. Aber reicht dieses Verständnis von Führung heute tatsächlich noch aus? Ist es wirklich noch geeignet, die aktuellen Herausforderungen der Führung zu bewältigen? Wohl kaum! Die "4. Industrielle Revolution" stellt die Führungskräfte vor ganz andere Herausforderungen: Kollaboration, Digitalisierung und Vernetzung sind nur einige Schlagworte, die im
Zusammenhang mit einer modernen VUCA Arbeitswelt an Bedeutung gewinnen. Mitarbeitende verstehen sich nicht mehr als Unterstellte. Sie wollen auf Augenhöhe in Entscheidungen eingebunden sein. Zudem erobert “die Generation Y“ die Unternehmen. Diese Altersgruppe hat ganz eigene Vorstellungen von offener Kommunikation und wechselseitigem Feedback, was die Führungskräfte vor zusätzliche Herausforderungen stellt. In den letzten Jahren sind so ganz neue Führungsmodelle entstanden, die diesen Herausforderungen entsprechen. Diese neuen Führungsmodelle stehen im Zentrum der Lehrveranstaltung. In dieser Lehrveranstaltung sollen die Teilnehmenden ein tieferes Verständnis der aktuellen Führungsansätze entwickeln, die vor dem Hintergrund der eigenen praktischen Erfahrungen hinsichtlich ihrer Relevanz im Unternehmen diskutiert werden. Dabei steht neben der individuellen Passung zu den einzelnen Personen auch die Passung zum jeweiligen organisationalen Kontext (und hier insbesondere zur Unternehmenskultur) im Zentrum der Betrachtung.

Lean Production

Das Modul behandelt vertiefend das Themenfeld Lean Production. Ziel ist es, den Studierenden die Historie, Ansätze und Zusammenhänge des Toyota Produktionssystems sowie weiterer ganzheitlicher Produktionssysteme näher zu bringen. Zudem werden wesentliche Analysemethoden (Wertstromanalyse) und Instrumente aus dem Bereich Lean Production und ihre Anwendung in einfachen Fällen in der Praxis vermittelt. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Moduls ist das Kennenlernen der Wirkung von Management auf die Produktivität eines Unternehmens sowie die Ziele, die sich für Führungskräfte ableiten und das Erlernen des Anwendens unterschiedlicher Managementansätze auf das Themenfeld.

Patent-, Marken- und Designrecht

Die Vorlesung gibt einen Überblick über den Schutz des geistigen Eigentums (Immaterialgüterrecht) und eine Einführung in die Gebiete des Patent-, Marken- und Designrechts. Die Wissensvermittlung erfolgt dabei anhand von praktischen Beispielen, Übungsfällen und Gerichtsurteilen, die einen aktuellen Bezug aufweisen.

Digital Marketing

Digitales Marketing übernimmt zunehmend die führende Rolle in der Marktbearbeitung und der Kommunikation eines Unternehmens mit den internen und externen Zielgruppen. In dieser Veranstaltung lernen die Studierenden die Grundlagen der spezifischen digitalen Kommunikationsinstrumente kennen und werden in die Lage versetzt, ganzheitliche Digitalstrategien zu entwickeln. Sie erhalten einen Einblick in die Bedeutung der Online-Medien und lernen die wichtigsten Marktpartner im digitalen Marketing kennen. Die Vorlesung setzt sich zusammen aus Trainerinput, Beispielen aus der Praxis und Übungen. Im Zentrum steht das grundlegende Verständnis für die Möglichkeiten, die Chancen und Risiken sowie die Herausforderungen im digitalen Marketing. Es wird ein grundlegendes Verständnis für die Zusammenhänge im digitalen Ökosystem der Marktbearbeitung geschaffen und es werden die wichtigsten Instrumente des digitalen Marketing vermittelt.

Technologiemanagement (Industrie 4.0)

Die Veranstaltung führt die Studierenden in das Thema Technologiemanagement ein. Technologiemanagement umfasst die Planung, Durchführung und Kontrolle der Entwicklung und Anwendung von (neuen) Technologien zur Schaffung erfolgswirksamer Wettbewerbsvorteile. Es werden wichtige Begriffe und Methoden der Disziplin erarbeitet und angewendet. Aufbauend darauf wird das Wissen am Beispiel von Industrie 4.0 genutzt. Technologieorientierte Unternehmen dürfen nicht mehr von neuen Technologien oder Trends überrascht werden. Sie sollten in der Lage sein, Technologien schnell zu identifizieren, kundenorientiert zu entwickeln, einzusetzen und auch rechtzeitig zu substituieren. Aufgabe des Technologiemanagements ist es demnach, die für aktuelle und künftige Leistungsangebote benötigten Technologien im Bereich der Produkte, der Produktionsprozesse und der Materialien zum richtigen Zeitpunkt und zu angemessenen Kosten bereitzustellen. Die Erkenntnisse werden im Bereich Industrie 4.0 (der total vernetzten Welt) angewendet. Die Digitalisierung verwandelt praktisch jeden Gegenstand, jedes Gerät und jede Maschine in einen Internetknotenpunkt, der mit anderen kommuniziert. Im Rahmen des Kurses wird adressiert, wie die digitale Revolution im unternehmerischen Umfeld gestaltet werden kann.

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