Flexible Zahlungskonditionen in Zeiten der Corona-Pandemie

Die COVID-19-Pandemie hat einmal mehr gezeigt, dass sich Ausgangsbedingungen sehr schnell ändern können. Als verlässlicher Partner bieten wir daher beispielsweise an, die Zahlungskonditionen für unsere Semestergebühren flexibel an Ihre individuelle Lebenssituation anzupassen.
Ob bequeme Ratenzahlung oder verlängertes Zahlungsziel, wir beraten Sie gerne. Gemeinsam finden wir eine Lösung und geben Ihnen so die Freiheit, die Sie zum Studieren brauchen. Sprechen Sie uns einfach an.

Kontakt:
Benjamin Lehmann
+49 711 3 40 08-47

TAE Studium - Werbung 2019

TAE-Studentin unter den Gewinnern des DWV-Innovationspreises Wasserstoff und Brennstoffzelle 2019

TAE-Absolventin Eva-Maria Schröder

Aus recht verschiedenen Disziplinen kommen die drei Preisträger für den DWV-Innovationspreis Wasserstoff und Brennstoffzelle für das Jahr 2019. Der gemeinsame Nenner ihrer Arbeiten ist, dass sie dazu beitragen, Wasserstoff und Brennstoffzellen immer geeigneter für den Einsatz im großen Maßstab zu machen. Die Technik wird fortlaufend besser und sicherer.

Wie kriegt man den Wasserstoff aus dem Tank?

Der Einsatz von Wasserstoff als Kraftstoff für Straßenfahrzeuge bewegt sich auf einem hohen Sicherheitsniveau. Die Tanks sind sehr robust und mit verschiedenen Sicherheitseinrichtungen ausgestattet. Natürlich wird es unvermeidlich zu Unfällen mit solchen Fahrzeugen kommen. Es ist davon auszugehen, dass nach einem Unfall der Tank eines WasserstoffFahrzeugs zumindest noch teilweise gefüllt ist. Er sollte dann nochvor einem Abtransport von der Unfallstelle sicherheitshalber entleert werden. Aber wie macht man das gefahrlos?

Frau Eva-Maria Schröder, geboren 1981 in Waiblingen, entwickelte eine Vorrichtung dafür in ihrer Bachelorarbeit, die im Rahmen eines berufsbegleitenden Wirtschaftsingenieurstudiums mit Fachrichtung Maschinenbau an der Fachhochschule Südwestfalen in Kooperation
mit der Technischen Akademie Esslingen (TAE)
erstellt wurde. Die Entleervorrichtung muss so einfach konstruiert sein, dass sie von dem geschulten Fachpersonal an der Unfallstelle und anderswo (Polizei, Feuerwehr, ggf. auch Technisches Hilfswerk, Werkstätten) bedient
werden kann. Außerdem wurde gefordert:

• vollständige Unterbringung der Entleervorrichtung in einem leicht transportierbaren Koffer,
• keine Verwendung elektronischer Bauteile aus Gründen des Explosionsschutzes,
• permanente Überwachung der ausströmenden Gasmenge,
• Auslegung des Systems auf einen Betriebsdruck von 16 bar (nach dem Druckminderer des Tanks) und
• Auslegung auf einen Maximaldruck im Fehlerfall von mindestens 60 bar.

Obwohl die Vielzahl der Anforderungen die Arbeit nicht erleichterte, gelang es Frau Schröder, eine solche Vorrichtung zu entwickeln. Aufgrund der hohen Drücke wurde die Druckgeräterichtline 2014/68/EU herangezogen, der im Rahmen der Arbeit erstellte Prototyp getestet und die Sicherheit damit nachgewiesen.

Die Preisverleihung fand anlässlich der Mitgliederversammlung des DWV am 27. Mai 2020 in Hamburg statt.

Über den DWV:
Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) ist seit 1996 als Interessenverband auf die Förderung einer zügigen Markteinführung des Energieträgers Wasserstoff und der Brennstoffzellentechnologie ausgerichtet. Ziel ist es, alle Aspekte einer künftigen Versorgungsinfrastruktur mit Wasserstoff, dessen Herstellung und energetische Nutzung — insbesondere die Energieumwandlung mittels Brennstoffzellen — in eine Sach- und Perspektivdiskussion einzubringen sowie die Marktentwicklung aktiv mitzugestalten. Unsere 249 persönlichen Mitglieder und 109 Mitgliedsinstitutionen und unternehmen stehen für bundesweit mehr als 1,5 Millionen Arbeitsplätze; der Verband repräsentiert somit einen bedeutenden Teil der deutschen Wirtschaft (www.dwv-info.de).

TAE-Student unter den Gewinnern des DWV-Innovationspreises 2018

TAE-Studium

Jürgen Hahn, Gewinner bei den Bachelorarbeiten, lernte Industriemechaniker bei DaimlerChrysler und absolvierte ein berufsbegleitendes Maschinenbaustudium an der Fachhochschule Südwestfalen in Kooperation mit der Technischen Akademie Esslingen (TAE). Thema seiner von den Prüfern mit Bestnote bewerteten Arbeit war die „Realisierung eines halbautomatischen Beschichtungsverfahrens für Niedertemperatur-Brennstoffzellenmembranen“.

Membran-Brennstoffzellen (PEM) haben eine Reihe von Vorteilen gegenüber den schon länger gebräuchlichen alkalischen Zellen. Aber die Membranen müssen mit Katalysatoren belegt werden, die oft auf Grundlage des teuren Platin arbeiten. Dies kann man vermeiden, wenn man die Vorteile der alkalischen und der PEM-Zelle verbindet. Ziel der Arbeit war die Automatisierung der Herstellung einer anionenleitenden Membran, die anschließend in einer Brennstoffzelle eingesetzt werden konnte.

Dies erforderte zunächst ein gründliches Studium der verfügbaren Beschichtungsmethoden und der Verfahren zur Herstellung alkalischer Membran-Brennstoffzellen. Dabei wurden ganz verschiedene Untersuchungsmethoden eingesetzt, um die Membranen zu charakterisieren. Eine Beschichtungsanlage musste neu konstruiert, geplant und realisiert sowie im Rahmen der Erstinbetriebnahme optimiert werden. Aus den Ergebnissen kann mit großer Wahrscheinlichkeit die Serienfähigkeit dieser Technologie mit automatischer Prozessführung der Oberflächenbeschichtung hergeleitet werden.

Die Preisverleihung fand anlässlich der Mitgliederversammlung des DWV am 14. Mai 2019 in Leipzig statt.

Über den DWV:
Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) ist seit 1996 als Interessenverband auf die Förderung einer zügigen Markteinführung des Energieträgers Wasserstoff und der Brennstoffzellentechnologie ausgerichtet. Ziel ist es, alle Aspekte einer künftigen Versorgungsinfrastruktur mit Wasserstoff, dessen Herstellung und energetische Nutzung — insbesondere die Energieumwandlung mittels Brennstoffzellen — in eine Sach- und Perspektivdiskussion einzubringen sowie die Marktentwicklung aktiv mitzugestalten. Unsere 249 persönlichen Mitglieder und 109 Mitgliedsinstitutionen und unternehmen stehen für bundesweit mehr als 1,5 Millionen Arbeitsplätze; der Verband repräsentiert somit einen bedeutenden Teil der deutschen Wirtschaft (www.dwv-info.de).

TAE-Student unter den Gewinnern des DWV-Innovationspreises Wasserstoff und Brennstoffzelle 2017

Die mit dem Innovationspreis des DIW prämierte Bachelorarbeit von Karsten Maybee (geboren 1985 in Leisnig) wurde hergestellt im Rahmen eines berufsbegleitenden Maschinenbaustudiums an der Fachhochschule Südwestfalen in Kooperation mit der Technischen Akademie Esslingen (TAE). Der Gegenstand hat Ähnlichkeit mit dem der Dissertation, doch geht es hier um eher konventionelle Verfahren für die Beschichtung von Membranen.

Die erste technisch genutzte Brennstoffzelle war die mit einem flüssigen alkalischen Elektrolyten. Im Laufe der Zeit hat ihr die PEMZelle mit einem Elektrolyten in Form einer Polymerfolie aber den Rang abgelaufen. Es gibt nun auch alkalische Brennstoffzellen, in denen statt eines flüssigen Elektrolyten eine anionenleitende Polymermembran eingesetzt wird. Damit würden die Vorteile einer alkalischen Brennstoffzelle mit den technischen Vorteilen der Membrantechnologie kombiniert. Solche Membranen müssten für den Einsatz in einer anionenleitenden Polymermembranbrennstoffzelle (AEM-FC) optimiert und anschließend zu einer Membranelektrodeneinheit (MEA) für den Einsatz in einer Brennstoffzelle zusammengefügt werden.

Die Bachelorarbeit untersucht die Möglichkeit, dies mit einem als „Decal-Verfahren“ bekannten Beschichtungsprozess zu tun. Zu dieser Frage gab es bislang weder praktische Erfahrungen noch Literatur. So musste zunächst überprüft werden, ob sich das Verfahren grundsätzlich zur Beschichtung anionenleitender Membranen eignet. Weiterhin fehlten auch verschiedenste Prozessparameter, wie z. B. Druck und Temperatur, welche für eine Auslegung der einzelnen Maschinenelemente notwendig sind.

Mit den durchgeführten Beschichtungsversuchen konnte gezeigt werden, dass das Decal-Verfahren sehr gut für die Herstellung einer solchen Membran geeignet ist. Durch diese Beschichtungsvariante erreicht man eine gute mechanische Anbindung an die Membran, was auf dem Prüfstand bestätigt werden konnte. Auch eine Deformation der Membran während des Beschichtungsprozesses kann damit vermieden werden.

Die Preisverleihung fand am 30. Mai 2018 in Salzgitter statt.

Über den DWV:
Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) ist seit 1996 als Interessenverband auf die Förderung einer zügigen Markteinführung des Energieträgers Wasserstoff und der Brennstoffzellentechnologie ausgerichtet. Ziel ist es, alle Aspekte einer künftigen Versorgungsinfrastruktur mit Wasserstoff, dessen Herstellung und energetische Nutzung — insbesondere die Energieumwandlung mittels Brennstoffzellen — in eine Sach- und Perspektivdiskussion einzubringen sowie die Marktentwicklung aktiv mitzugestalten. Unsere 249 persönlichen Mitglieder und 109 Mitgliedsinstitutionen und unternehmen stehen für bundesweit mehr als 1,5 Millionen Arbeitsplätze; der Verband repräsentiert somit einen bedeutenden Teil der deutschen Wirtschaft (www.dwv-info.de).

© Technische Akademie Esslingen e.V., An der Akademie 5, 73760 Ostfildern  | Impressum